There is no Anti-Zionism without Anti-Semitism
There is no Anti-Zionism without Anti-Semitism

Das BgA-Kassel ist eine Gruppe von Personen, die sich anlässlich einer Antiisraeldemonstration in Kassel im Januar 2009 gefunden hat. Seinerzeits hatten das Kasseler Friedensforum und andere Kasseler Initiativen zusammen mit der Organisation Milli Görüs eine Kundgebung gegen Israel veranstaltet, auf der antisemitischen Parolen skandiert wurden, es zu Solidaritätsbekundungen gegenüber den Terrororganisationen Hamas und Hisbollah kam und bei der es am Rande zu Ausschreitungen gegen einen Stand kam, der die Öffentlichkeit darüber informieren wollte, dass Israel Frieden will.

                                          1948 - 2018 70: Jahre Israel 

Am 19. Mai 2018 in Kassel - Am Königsplatz

70 Jahre Israel bedeuten nicht nur 70 Jahre Existenz eines demokratischen Gemeinwesens und einer Gesellschaft, die heute für ca. 8 Millionen Menschen eine Heimat ist und die diesen 8 Millionen Menschen ein Recht auf Sicherheit und Frieden gewährt, sondern auch eine 70 Jahre währende Garantieerklärung gegenüber allen, die vom Antisemitismus bedroht sind und einen sicheren Zufluchtsort brauchen.

 

Und allen Unkenrufen zum Trotz: 70 Jahre Israel und der Zionismus sind eine Erfolgsgeschichte! In einem Interview erklärt der israelische Historiker Tom Segev einem typischen Vertreter deutscher „Israelkritik“ folgendes: „Israel ist zunächst einmal eine der dramatischsten Erfolgstorys des 20. Jahrhunderts. Wenn Sie Statistiken der Vereinten Nationen zu Wohlstand und Lebensqualität heranziehen, dann liegt Israel immer unter den Top 15 von 175 Staaten. Ich sehe die großen Schwierigkeiten, die der Staatsgründer David Ben Gurion in Kauf genommen hat. […] Der Preis war sehr hoch, […] Aber die zionistische Ideologie und der zionistische Kampf, die Israel ermöglicht haben, ist keine hauptsächliche Geschichte von Fehlern. Es sei denn, man ist der Ansicht, dass der Zionismus an sich der Fehler ist.“ (HNA, 10. Mai 2018)

 

In der Unabhängigkeitserklärung Israels heißt es: „Die Katastrophe, die in unserer Zeit über das jüdische Volk hereinbrach und in Europa Millionen von Juden vernichtete, bewies unwiderleglich aufs Neue, dass das Problem der jüdischen Heimatlosigkeit durch die Wiederherstellung des jüdischen Staates im Lande Israel gelöst werden muss, in einem Staat, dessen Pforten jedem Juden offenstehen, und der dem jüdischen Volk den Rang einer gleichberechtigten Nation in der Völkerfamilie sichert.“ Vor dem Hintergrund, dass die Hoffnungen auf Gleichberechtigung und / oder der Assimilation der Juden in der bürgerlichen Gesellschaft nach der französischen Revolution oder im Realsozialismus nach der russischen Revolution schon lange vor der Formierung der deutschen Volksgemeinschaft durch den Nationalsozialismus enttäuscht wurde, ist die Staatsgründung Israels zum einen der erfolgreiche Versuch der Juden, die Werte von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit als Grundlage einer bürgerlichen Gesellschaft und Nation für sich zu erobern und zum anderen diese „Heimstatt“ gegen die antisemitische Internationale zu verteidigen.

Der ganze Text ist hier zu finden ...

Aktuelles

 

Kundgebung in Göttingen: 
Solidarität mit Israel – Gegen Antizionismus und Antisemitismus 
23.12.2017 | 13:30 Uhr

 

Kassel

 

Unvollständige Chronik des Antisemitismus in Kassel und Kompendium politischer Dummheit

 

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