There is no Anti-Zionism without Anti-Semitism
There is no Anti-Zionism without Anti-Semitism

Das BgA-Kassel ist eine Gruppe von Personen, die sich anlässlich einer Antiisraeldemonstration in Kassel im Januar 2009 gefunden hat. Seinerzeits hatten das Kasseler Friedensforum und andere Kasseler Initiativen zusammen mit der Organisation Milli Görüs eine Kundgebung gegen Israel veranstaltet, auf der antisemitischen Parolen skandiert wurden, es zu Solidaritätsbekundungen gegenüber den Terrororganisationen Hamas und Hisbollah kam und bei der es am Rande zu Ausschreitungen gegen einen Stand kam, der die Öffentlichkeit darüber informieren wollte, dass Israel Frieden will.

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9. Dezember 2017

Erneut eine Kundgebung gegen Israel in Kassel - Ein Bekenntnis zur Kompromisslosigkeit

So wie gestern in Berlin, kam es heute in Kassel zu einer Kundgebung palästinensischer, offensichtlich der Fatah nahestehden Gruppierungen. Die Kundgebung wurde klandestin angekündigt. Nirgends war eine Ankündigung zu finden. Man scheut offensichtlich die Öffentlichkeit. Eine ähnliche Kundgebung gab es bereits in diesem Sommer (Khaibar - Khaibar - Allahu Akbar), von der ebenfalls unklar ist, welche politische Organisation dafür verantworltich war.

 

Auf der Kundgebung in Kassel wurden dann auch vornehmlich arabische Parolen skandiert. Deutlich zu vernehmen waren trotzdem die Parolen, die sich gegen Israel, aber auch gegen die USA richteten. „Raus Raus Israel – Raus Raus Israel“, „Nieder mit Israel“ und auch „Allahu Akbar“ wurde mehrfach skandiert, obwohl die Teilnehmer deutlich als säkular ausgerichtet zu erkennen waren. Auch die irakische Flagge, die den Schriftzug "Allahu Akbar" führt, wurde warum auch immer präsentiert. Immer wieder wurde auch die durch und durch von einer Blut-und-Boden-Ideologie geprägte palästinensische Hymne angestimmt. Auf Plakaten der Protestierenden war zu lesen: „70 Jahre Besatzung“, eine kaum verklausulierte Stellungnahme, dass es ihnen um die Beseitigung Israel insgesamt und nicht nur um die der Enklaven jüdischer Bewohner und der israelischen Militärherrschaft in Teilen der Westbank geht. „Jerusalem (Al Quds) bleibt die Hauptstadt Palästinas“ ist ebenfalls die klare Bekundung eines politischen Ziels, das keinen Raum für Kompromisse lässt. Das zentrale Banner der Kundgebung präsentierte die Aussage: „Biblischer Zeit gab es Israel gar nicht.“ Ein klarer Ausdruck dafür, dem jüdischen Staat auch die historisch begründete Identität abzusprechen. Und auch wenn die Verantwortlichen der Kundgebung dieses Mal das Anstimmen des antisemitischen Kampfsongs „Khaibar Khaibar“ unterbanden, war es deutlich, gegen wen sich die Kundgebung richtete und für was sie stand. Ein Beitrag eines Redners, der beteuerte, man habe nichts gegen Juden, thematisierte dann doch den Einfluss jüdischer Politiker und insbesondere der Israels auf den, angeblich dem Ansinnen Palästinas gegenüber feindlichen gesinnten Rest der Welt. Er hat die politische Welt mit denen verwechselt, die in Kassel auch auf der Straße waren: Passanten auf Einkaufsbummel und Besucher des Weihnachtsmarktes.

  

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Aktuelles

 

Prof. (em.) W. Ruf und Wernicke klagen gegen das Bündnis gegen Antisemitismus Kassel.
Info: Rechtstreit Palästinensische Gemeinde Kassel e.V. 

 

Kassel

 

Unvollständige Chronik des Antisemitismus in Kassel und Kompendium politischer Dummheit

 

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