There is no Anti-Zionism without Anti-Semitism
There is no Anti-Zionism without Anti-Semitism

06. Mai 2017

Patsy l’Amour laLove: Beißreflexe

 

Buchpräsentation und Diskussion mit Patsy l’Amour laLove am 11. Mai 2017.
Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem AK Raccoons und dem ASTA der Uni Kassel

 

Es wird das Buch der Autorin „Beissreflexe – Kritik an queerem Aktivismus, autoritären Sehnsüchten und Sprechverboten“ vorgestellt.

 

Foto: Dragan Simicevic Visual Arts

 

Queer steht für eine selbstbewusst perverse Entgegnung auf den heterosexuellen Wahnsinn und die Feindseligkeit gegen das Anderssein. Im queeren Aktivismus aber hat eine Verschiebung der Perspektive sattgefunden. Er operiert häufig mit Konzepten wie „Critical Whiteness“, „Homonormativität“ und „kulturelle Aneignung“. Ein Kampfbegriff lautet „Privilegien“ und wittert hinter jedem gesellschaftlichen Fortschritt den Verrat emanzipatorischer Ideale. Oft erweckt dieser Aktivismus den Anschein einer dogmatischen Polit-Sekte. Das Ziel ist nicht selten die Zerstörung des sozialen Lebens der Angegriffenen. In dem Sammelband widmen sich 27 Autor_innen dieser Form von queerem Aktivismus und ihren theoretischen Hintergründen aus einer Perspektive, die an die teilweise vergessene oder abgewehrte selbstbewusste Entgegnung von Queer anschließt.

Der Vortrag findet statt im Rahmen einer Reihe zum Thema: Reaktionäre Ideologien im fortschrittlichen Gewand.

 

Patsy l’Amour laLove, Geschlechterforscherin und Polit-Tunte aus Berlin,promoviert zur Schwulenbewegung der 1970er Jahre und arbeit als Kuratorin sowie im Archiv Schwulen Museum* Berlin.

 

Veranstaltungsort: Uni Kassel

 

Beginn 18.00 Uhr

 

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