There is no Anti-Zionism without Anti-Semitism
There is no Anti-Zionism without Anti-Semitism

Keine Antizionisten in den hessischen Landtag!

Ein Aufruf, den es nicht gibt

„Eine Partei, die Antizionisten und Antisemiten in ihren Reihen duldet und dadurch dazu beiträgt, dass die einzige Demokratie im Nahen Osten, nämlich Israel delegitimiert wird und Munition für antisemitische Gewalttäter liefert, hat im Hessischen Landtag nichts zu suchen.“ Gibt es einen solchen Aufruf einer großen gesellschaftlichen Organisation zur hessischen Landtagswahl? Nein!

 

Die Partei „Die Linke“ in Hessen hat auf ihrem Parteitag in Kassel neben Jan Schalauske Janine Wissler als Spitzenkandidatin zur Landtagswahl im Oktober gekürt. Wisslers Antizionismus1 ist unkommentiert geblieben. Janine Wissler hat sich 2014 an einer von der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen (IRH)2 organisierten Kundgebung3 beteiligt und in einer Rede Zeichen der Solidarität nach Gaza gesendet.4 Auf der Kundgebung wurden u.a. auch die sattsam bekannten Parolen „Kindermörder – Israel“, „Terrorist Israel“ gezeigt.

 

Janine Wissler ist Mitglied der Gruppe Marx21. Diese wiederum unterstützt die antisemitische BDS-Bewegung und auch die damals von Islamisten organisierten Gaza-Flottille. Die Gruppe Marx21 hat sich in einer Erklärung explizit gegen den Beschluss der Bundestagsfraktion gewandt, der sich gegen Hard-Core-Antizionisten in der eigenen Partei abgrenzen wollte.5

 

1 Zum notwendigen Zusammenhang von Antizionismus und Antisemitismus, vgl.: Leon Poliakov; Vom Antizionismus zum Antisemitismus, Freiburg 1992

2 Die IRH ist mit der Milli Görüs und anderen islamistischen Organisationen verbandelt.

 

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