There is no Anti-Zionism without Anti-Semitism
There is no Anti-Zionism without Anti-Semitism

Was bin ich?

Am 29. Mai 2018 veröffentlicht die HNA einen Leserbrief, nein einen Brief, der  Fragen stellt - rhetorische Fragen und der damit endet, dass der Schreiber fragt: "Was bin ich?" Anlass seiner Frage sind die Krawalle an der israelischen Grenze zum Gazastreifen. Dort traten Aktivisten der Hamas, des Islamischen Jihad und anderer Gruppen auf, um die befestigte Grenze nach Israel zu überwinden. Die Absichten, die sie dabei hegten, sprachen ihre Anführer ohne Hemmungen aus. Ihrem Judenhass gaben die Aktivisten mit Wort und eindeutig konnotierten Symbolen kund. (vgl., Hintergrunddossier der Botschaft Israels)

 

Der Fragende stellt fest, dass kein einziger israelischer Soldat verletzt wurde. Ein Schelm wer da ein Bedauern zwischen den Zeilen liest? Die Hamas, da sei sich die Welt einig, ist eine Terrororganisation, dabei habe diese Organisation doch gar nicht zur Gewalt aufgerufen, empört sich der Fragensteller. Da können doch nur die die Terroristen sein, die die Welt, der Annahme des Fragenden nach, nicht als solche einschätzt. Klar das können doch nur die unverletzt gebliebenen Soldaten und der Staat für den diese einstehen sein. Ein Blick auf die Uno-Vollversammlung straft die Annahmen des Fragenden Lügen.

 

Die sogenannten "Drei D" Nathan Scharanskis sind abgefrühstückt. 1. Die israelische Armee ist eine Terrororganisation (Dämonisierung). 2. Dem Staat Israel wird abgesprochen, was für jeden anderen Staat eine Selbstverständlichkeit ist, nämlich seine Grenze gegen bewaffnete Kräfte zu verteidigen und seine Bürger vor der Absicht zu schützen, ermordet zu werden (Doppelstandards). 3. Die klar ausgesprochene Absicht der Aktivisten aus dem Gaza, Juden zu töten, oder die politische Agenda der Hamas, Israel zu vernichten, werden, indem ihre Aktionen zu gewaltfreien erklärt werden, verschwiegen und so zu legitimen, weil nicht zu kritisierenden Zielen (Delegitimierung). Die Frage, die sich der Herr Ulrich R. stellt ist klar beantwortet.

 

Warum wird dies hier erwähnt. Der Herr Ulrich R. ist in Kassel nicht irgendjemand. Er sprach für den Verein Stolpersteine in Kassel auf einer der Israel-Hass-Demos im Sommer 2014 und wandelte den Satz Paul Celans "Der Tod ist ein Meister aus Deutschland" in "Der Tod ist ein Meister aus Israel". Er sprach sich außerdem dafür aus, Stolpersteine für die Toten im Gaza zu legen. Tote von denen viele Kämpfer der antisemitischen Hamas waren. Ulrich R. ist regelmäßiger Unterzeichner des Kasseler Ostermarsches.  

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