There is no Anti-Zionism without Anti-Semitism
There is no Anti-Zionism without Anti-Semitism

Fifty Shades Of Black And White - Der politisch korrekte Rassismus der Critical Whiteness

Sören Pünjer, Redakteur der ideologiekritischen Zeitschrift Bahamas, wird über die Wurzeln und Ursachen der Rückkehr des Rassedenkens unter antirassistischen Vorzeichen sprechen.

Vor allem an Universitäten etablieren sich seit einigen Jahren vorgeblich antirassistische Konzepte, die nach subjektivistischen Kriterien Urteile fällen und Handlungsregeln abzuleiten versuchen: Regelungen, die bestimmte Gesten und Begriffe verbieten, um dafür zu sor­gen, dass nie­mand sich aus­ge­grenzt oder dis­kri­mi­niert fühlt. Dabei geht es nicht um tat­säch­li­che Be­nach­tei­li­gung, son­dern al­lein um ge­fühl­te, die zur Willkür berechtigen soll; sachliche Kritik wiegt nichts, der "Standpunkt" oder "Sprechort" hingegen alles. Zur Bestimmung desselben wird dann die naturalistisch verstandene Kultur herangezogen oder die Hautfarbe einer Untersuchung unterzogen. "Critical Whiteness" nennt sich das autoritäre Konzept, welches angetreten ist, unter linken Vorzeichen wieder die "Rassefrage" stellen zu können. Anstatt der Basisbanalität zu folgen, dass Menschen als Individuen zu behandeln sind, werden sie aufgrund ihrer Ethnizität und äußeren Erscheinung kategorisiert. In dieser Logik werden Dunkelhäutige quasi zu einem neuen "Revolutionären Subjekt", nur sie dürfen über Rassismus sprechen oder definieren, was als solcher zu gelten hat. "Weiß" wird hingegen zum Synonym für Unterdrückung und Diskriminierung. Dabei führt die Theorie der Critical Whiteness mitunter zu skurriler Praxis, wenn beispielsweise am Eingang des "Queer Zinefest Berlin" Menschen mit Piercings oder Dreadlocks kontrolliert und rassistisch eingeordnet werden – um sie, wenn man sie dann für "zu weiß" befindet, der "Kulturellen Aneignung" schuldig sprechen und der Veranstaltung verweisen zu können.

Facebook-Veranstaltungslink: https://www.facebook.com/events/1185226838254884/


Dienstag, 20. Juni 2017, 18 - 20 Uhr

Raum: Arnold-Bode-Str. 2, Raum: 0404

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