There is no Anti-Zionism without Anti-Semitism
There is no Anti-Zionism without Anti-Semitism

Warum wir über den Islam nicht reden können

Sama Maani wird aus seinem Buch "Warum wir fremde Kulturen nicht respektieren sollten - und die eigene auch nicht" ein Kapitel vorlesen, welches sich der Frage widmet, "Warum wir über den Islam nicht reden können".

Wie kommt es, dass viele Linke die Ablehnung des Islam als „rassistisch“ wahrnehmen – nicht jedoch die Ablehnung des Christentums? Dass Ressentiments gegen Türken oder Araber „Islamophobie“, Ressentiment gegen christliche Nigerianer jedoch nicht „Christentumophobie“ genannt werden? Warum wurden die Demonstranten des arabischen Frühlings in erster Linie als „Moslems“ bezeichnet, die Demonstranten der Occupy-Bewegung aber nicht als „christlich“? Warum reden wir, wenn wir vorgeben über den Islam zu reden, über alles mögliche andere (Terrorismus, Migration, „Integration“) – nur nicht über den Islam? Und: Was hat unser (Nicht-)Reden über den Islam mit unserer eigenen Beziehung zur Religion zu tun?

 

Sama Maani stammt aus Wien und ist Schriftsteller und Psychoanalytiker. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen in deutschsprachigen und iranischen (Literatur-)Zeitschriften und Anthologien, bei Drava erschienen neben "Respektverweigerung" (Essayband) zuletzt "Ungläubig" (Roman) und "Der Heiligenscheinorgasmus" (Erzählungen).

Facebook-Veranstaltungslink: https://www.facebook.com/events/423288148042818/


Donnerstag, 01. Juni 2017, 18 - 20 Uhr

Arnold-Bode-Str. 2, Raum: 0404

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